Metal in Wörrstadt: NOAF 2026 präsentiert breit aufgestelltes Line-up
Das Neuborn Open Air Festival (NOAF) kehrt am 28. und 29. August 2026 nach Wörrstadt zurück und präsentiert sich erneut als kompakt kuratiertes Szene-Festival mit klarer Ausrichtung auf Heavy Metal, Hardcore und moderne Extreme-Sounds. Das zweitägige Event bleibt seinem familiären Rahmen treu, setzt jedoch programmatisch auf ein bemerkenswert dichtes Line-up, das klassische Genregrößen und aktuelle Szeneimpulse miteinander verbindet.
An der Spitze des Programms stehen Saxon, eine der prägenden Institutionen der New Wave of British Heavy Metal. Die Band um Biff Byford bringt ihre langjährige Live-Erfahrung und ein Repertoire auf die Bühne, das maßgeblich zur Entwicklung des klassischen Heavy Metal beigetragen hat. Ihre Position als Headliner unterstreicht den traditionellen Kern des Festivals, der weiterhin fest im klassischen Metal verankert bleibt. Ebenfalls im oberen Billing rangiert die Schweizer Formation Skindred, die seit Jahren für ihre stilübergreifende Mischung aus Metal, Reggae, Alternative und Punk steht. Ihre Live-Shows gelten als energetisch und publikumsnah, was sie zu einem festen Bestandteil moderner Festivalprogramme macht.
Mit Grave Digger ist eine der langlebigsten deutschen Heavy-Metal-Bands vertreten, deren diskografiegestützter Fokus auf klassischem Power Metal und historisch geprägten Konzepten weiterhin ein stabiles Publikum im In- und Ausland anspricht. Paleface Swiss ergänzen das Line-up mit einem deutlich moderneren Ansatz. Die Band aus der Schweiz hat sich in kurzer Zeit im Deathcore-Umfeld etabliert und steht für eine aggressive, rhythmisch verdichtete Spielweise, die stark auf unmittelbare Live-Wirkung ausgelegt ist.
Grand Magus aus Schweden vertreten den traditionell geprägten Heavy Metal mit klaren Doom- und Classic-Rock-Einflüssen. Ihr Sound setzt auf reduzierte, riffzentrierte Kompositionen und eine bewusst klassische Ästhetik. Im Thrash-Metal-Segment sind Nervosa aus Brasilien ein zentraler Bestandteil des Programms. Die Band hat sich international als eine der sichtbarsten Formationen des modernen Thrash etabliert und verbindet technische Präzision mit hoher Geschwindigkeit und direkter Live-Energie.
Das weitere Line-up wird durch Chapel of Disease ergänzt, die mit ihrem eigenständigen Mix aus Death Metal, Doom-Elementen und atmosphärischer Ausrichtung eine stilistisch deutlich differenzierte Position innerhalb des Billing einnehmen. Elwood Stray erweitern das Spektrum in Richtung modernem Hardcore und melodisch geprägtem Metalcore und stehen exemplarisch für die jüngere Generation innerhalb der Szene. Komplettiert wird das Line-up mit The Real McKenzies, March und Wedge.
Das NOAF bleibt damit auch 2026 seinem konzeptionellen Ansatz treu: ein bewusst überschaubares Festivalformat, das genreübergreifend innerhalb der härteren Spielarten kuratiert und dabei sowohl etablierte Acts als auch aktuelle Entwicklungen der internationalen Szene abbildet.