Eels im Spätsommer für drei Shows in Deutschland

Es ist schon wunderbar mit diesem Mark Oliver Everett und seinem Lifetime-Projekt Eels. Irgendwie weiß man bei ihm immer, was man kriegt – und andererseits schlägt er trotzdem noch den einen Haken, den man nicht hat kommen sehen. Das gilt für sein Songwriting ebenso wie für seine unberechenbaren Live- Shows, wie z. B. am 11.09.2019 in der Batschkapp Frankfurt.

Sein letztes Album ist ein gutes Beispiel für diese These: Da gibt es gleich mit dem Opener und Titelstück „The Deconstruction“ diese mit Geigen verzierten tiefschürfenden, tiefgroovenden, tieftönenden Popsongs, die immer wieder in Hollywood-Filmen landen und schon seit dem Eels-Debütalbum und dessen Hit „Novocaine For The Soul“ eine Spezialität sind. Da gibt es knochentrocken groovendes wie „Bone Dry“ und den klassischen Songwriter, der für „Premonition“ kaum mehr braucht, als eine Akustikgitarre, seine Stimme und eben diese pointierten, poetischen Texte.

Eels-Konzerte wiederum sind eine andere Geschichte: Man weiß, dass man einen Haufen toller Songs bekommt. Aber allein in den letzten zehn Jahren konnte es passieren, dass Everett diese entweder mit Vollbart im Jogginganzug als Rockstampfer rausfeuert, wahlweise lesend und singend und klavierspielend durch den Abend führt oder auch mal ein eher klassisches Konzert mit Bandbesetzung spielt. Was es im Spätsommer werden wird? Das verraten wir natürlich nicht …

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