The Ocean Collective mit neuer Platte und Tour

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Ein weiterer Geniestreich von The Ocean Collective steht in den Startlöchern: Das neue Album Phanerozoic I: Palaeozoic der experimentierfreudigen Truppe um Gitarrist Robin Staps legt die Messlatte mit der Vorabveröffentlichung des Songs Permian: The Great Dying wieder hoch und die Präsentation des neuen Materials der im November erscheinenden Platte auf Tour dürfte wieder eine bewusstseinserweiternde Erfahrung werden, sowohl klanglich als auch visuell. 

Das in Berlin ansässige Musikerkollektiv hat seit 2001 bisher sieben von der Kritik gefeierte Alben und eine Split-EP mit der japanischen Post-Rock-Legende Mono veröffentlicht. Die fortwährend tourende Band, deren Live- wie Studio-Besetzung aus teils wechselnden Instrumentalisten und Bildkünstlern steten Wechseln unterworfen ist, steht mittlerweile für aufwändige, bewusstseinserweiternde Konzerte, die schon an den entlegensten Orten stattgefunden haben, sei es in besetzten Häusern in Sibirien oder ecuadorianischen Kolonialtheatern.

Im Laufe ihrer ereignisreichen Karriere waren The Ocean mit Opeth, Mastodon, Mono, The Dillinger Escape Plan, Anathema, Between The Buried And Me, Red Fang oder Devin Townsend auf Tour und bei maßgeblichen Festivals zu Gast: Roskilde, Dour, Pukkelpop, Roadburn, Wacken, With Full Force, Summer Slaughter, Summer Breeze und Graspop. Pelagic Records, das eigene Label der Gruppe, ist zu einer der ersten europäischen Adressen in Sachen Post Rock bzw. Metal avanciert und hat seit 2009 120 Veröffentlichungen gestemmt.

Nach fünf Jahren unablässigen Tourens für Pelagial begannen The Ocean im Februar 2018 mit den Aufnahmen zu ihrem achten Langspieler, der in zwei Teile gesplittet sein wird. Der erste erscheint noch in diesem Jahr, der zweite in 2020. Sein Titel Phanerozoic bezieht sich auf das Erdzeitalter, das dem Präkambrium folgte – eine Spanne von 500 Millionen Jahren, die bis heute andauert. Im Zuge dessen brachte die Evolution eine ungeahnte Tier- und Pflanzenartenvielfalt hervor, die jedoch teilweise durch fünf Massenaussterben dezimiert wurde. Konzeptionell wie stilistisch ist schlägt Phanerozoic eine Brücke zwischen “Precambrian” und “Heliocentric / Anthropocentric“. Mit Phanerozoic I: Palaeozoic beweisen die Ausnahmekünstler erneut, warum sie zu den am meisten respektierten Gruppen in der zeitgenössischen Prog-Metal-Welt gehören.

Auf ihrer bevorstehenden Tour machen die Berliner auch für vier Konzerte in Deutschland Halt. Dabei werden sie von Rosetta und Arabrot unterstützt, unter anderem auch am 06.11.2018 im Schlachthof Wiesbaden. Auf dem Dudefest in Karlsruhe sind u.a. auch noch die fantastischen The Hirsch Effekt und Telepathy (UK) dabei. Nicht verpassen!

PHANEROZOIC I TOUR
mit Rosetta & Arabrot

  • 31.10 – DE Karlsruhe – Halloween Dudefest (Jubez)
  • 01.11 – FR, Paris – Backstage
  • 02.11. – UK, London – The Dome
  • 03.11 – UK, Leeds – Damnation Festival
  • 04.11 – NL, Eindhoven – Effenaar
  • 05.11 – DE, Münster – Sputnikhalle
  • 06.11 – DE, Wiesbaden – Schlachthof (Kesselhaus)
  • 07.11 – CH, Sion – Le Port Franc
  • 08.11 – IT, Milan – Santeria Social Club
  • 09.11 – DE, München – Strom
  • 11.11 – SK, Bratislava – Randal*
  • 12.11 – RO, Cluj-Napoca – Form Space*
  • 14.11 – RO, Bucharest – Control Club*
  • 15.11 – RO, Timisoara – Reflektor*
  • 16.11 – HU, Budapest – Blue Hell*
  • 17.11 – CR, Zagreb – Mochvara*
  • 18.11 – PL, Krakow – Zet Pe Te*
  • 19.11 – PL, Warsaw – Proxima*

* ohne Årabrot

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