Stick To Your Guns & Co bringen mit harten Klängen die Garage zum Beben

Stray From The Path

Mit Stick To Your Guns, Stray From The Path, Counterparts und Wolf Down hat in der Garage Saarbrücken ein kleines Hardcore-Festival stattgefunden. Die vier Bands sind unterwegs auf Europa-Tournee und haben bei ihrem Zwischenstopp in der saarländischen Hauptstadt am 25.02.2016 den angereisten Fans ordentlich eingeheizt.

Den Abend eröffnete Wolf Down, die erst im Februar ihr zweites Album veröffentlichten. Die Hardcore-Punk-Band aus dem Ruhrgebiet erwies sich als absolut geeigneter Support. Denn sofort war die Menge mitgerissen und tanzte in einem großen Circle-Pit in der Mitte des schon gut gefüllten Saals. Nach 30 Minuten brachialer Riffs holte sich die Band ihren wohl verdienten Applaus ab. Anschließend folgte mit Counterparts die zweite Support-Band, die mit nur einem anstatt üblicherweise zwei Gitarristen auf der Bühne stand. Die vier Kanadier schlossen dort an, wo die Vorgänger aufgehört hatten. Mit harten Klängen – allerdings etwas melodischer als zuvor – ließen sie die Circle-Pits in der Garage weiter drehen. Auch hier war nach einer kurzen aber intensiven halben Stunde Schluss.

Mit Stray From The Path schloss sich nun eine Band an, die sich qualitativ von beiden Vorgängern abhob. Man hörte und merkte den  Erfahrungsvorsprung der US-Amerikaner, die sowohl mit hartem als auch rhythmischem Sound glänzten. Besondere Bühnenpräsenz bewies der aufgedrehte Sänger, der wie wild auf der Bühne umher rannte. Als diese ihm schließlich zu klein wurde, stieg er ins Publikum, von dem er sich auf Händen tragen ließ. Die Menge war am Toben und die nette Security hatte alle Hände voll zu tun, die Crowdsurfer wieder sicher auf den Boden zu bringen. Danach waren alle bereit für den Headliner des kleinen Hardcore-Festivals. Stick To Your Guns gelang es im Folgenden sogar noch eine Schippe drauf zu legen. Vom ersten bis zum letzten Song gaben die Jungs aus Orange County Vollgas auf hohem Niveau. Fast die komplette Garage war inzwischen am Springen, Mitsingen, Crowdsurfen oder im Circle-Pit mittanzen. Mit starken Aussagen und überzeugend gutem Sound wurde die Band ihrem Headliner-Status gerecht.

Insgesamt lässt sich sagen, dass es würdiger Abend für das Hardcore-Genre war. Trotz guter Performance der beiden ersten Bands waren es doch die beiden letzteren Gruppen, die das kleine Festival zu einem echten Erlebnis machten. Dank der harten Klänge sowie eines feierwütigen Publikums bebte an diesem Abend die Garage in Saarbrücken.

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