Amon Amarth: Die Wikinger feiern in der Saarlandhalle

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Auf ihrer Jomsviking-Tour 2017 haben des Metalheads gefeierte Wikinger am 04. April die saarländische Landeshauptstadt besucht. In der Saarlandhalle Saarbrücken präsentierten AMON ARMARTH energiegeladen und bestens gelaunt ihr aktuelles Album. Als Special Guest wurden sie von DARK TRANQUILLITY begleitet. Den Abend eröffnete OMNIUM GATHERUM.

AMON ARMARTH zeigten sich in der gut gefüllten Saarlandhalle in hervorragender Form. Besonders Frontmann Johann Hegg nahm immer wieder Kontakt zu den angereisten Fans auf. Mit einem riesigen Horn, welches mit voll mit Bier war, prostete er dem Publikum zu und trank auf diesen schönen Konzertabend. Wer gerade ein Becher zur Hand hatte, erwiderte die Geste und nahm einen Schluck drauf. So wurden im Laufe des Konzertes das ein manches Horn bzw. so mancher Becher  geleert. Die Stimmung in der Halle war ansteckend gut. Zusammen mit den schwedischen Wikingern grölte man Hymnen wie beispielweise „Raise your horns“ oder man ließ einfach mal die langen Haare kreisen. Der imposante Bühnenbau heizte im wahrsten Sinne noch weiter  ein. Denn mit insgesamt acht Flammenwerfern, die unaufhörlich bis zu sechs Meter hohe Feuerfontänen spuckten, wurde vor allem den ersten Reihen relativ schnell ziemlich warm. Das Schlagzeug stand mittig auf einem übergroßen, gehörnten Wikingerhelm, dessen Augen immer wieder leuchteten. Dahinter hing ein gewaltiger Vorhang mit ständig wechselten Motiven. AMON ARMARTH spielte viele Lieder des aktuellen Albums, aber auch die alten Klassiker kamen in der Setlist nicht zu kurz. Bis zum letzten Ton überzeugte die Band mit brachialen Klängen unterstützt von einen gewaltigen Bühnenshow.

Zuvor stand der Special Guest der Tour auf der Bühne. Die schwedischen Landsleute von DARK TRANQUILLITY brachten ein nicht unerheblich Fanbase mit, die schon vor dem Headliner für ordentlich Stimmung in der Saarlandhalle sorgten. Die Melodic-Death-Metal-Band ging es zwar melodischer an, aber dennoch mit einer guten Portion Energie. Sowohl der Sänger und frühere Gitarrist Mikeal Stanne als auch neue der Bassist Anders Iwers verstanden es immer wieder das Publikum mitzureißen. Auch die sichtliche Spielfreude übertrug immer weiter in die Halle, was der Opener OMNIUM GATHERUM trotz dynamischer Bühnenleistung leider nicht schaffte. Beide Bands passten musikalisch gut zum Headliner und trugen zu einem gelungenen Konzertabend in der Saarlandhalle bei.

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